Logo-Design
BrandingDie Entwicklung des Zeichens, an dem ein Unternehmen erkannt wird – Wortmarke, Bildmarke oder beides. Ein gutes Logo ist einfach, eigenständig und funktioniert in jeder Größe, vom Firmenschild bis zum Browser-Tab.
Ein Logo muss nicht erklären, was ein Unternehmen tut; es muss kenntlich machen, wer spricht. Die stärksten Zeichen sind erstaunlich schlicht. Gerade die Einfachheit macht sie einprägsam, reproduzierbar und haltbar, wenn Moden wechseln.
Der Gestaltungsprozess beginnt mit Fragen statt mit Skizzen: Wer sind die Kunden, welche Wettbewerber stehen daneben, wo wird das Logo hauptsächlich zu sehen sein? Erst dann entstehen Varianten und am Ende eine kleine Familie von Fassungen – quer, gestapelt, nur Bildmarke, einfarbig.
Technische Qualität ist Teil der Gestaltung. Ein Logo wird als Vektordatei geliefert, damit es verlustfrei skaliert, mit festgelegten Farbwerten für Bildschirm und Druck und mit Regeln für Mindestgröße und Schutzraum. Ein Logo, das nur als kleine Bilddatei existiert, verursacht immer wieder Kosten.
Regionale Unternehmen greifen gern zu lokalen Wahrzeichen – Stadttor, Fluss, Wappen. Das kann funktionieren, doch in einer Stadt wie Günzburg oder Ulm ist das fünfte Unternehmen mit demselben Motiv nicht mehr eigenständig. Charakter ist meist die bessere Quelle als Geografie.
Was kostet ein Logo?
Die Spanne ist groß, weil der Preis den Prozess hinter dem Zeichen abbildet: Recherche, Varianten, Tests und Nutzungsrechte. Ein billiges Logo wird teuer, wenn es nach zwei Jahren ersetzt werden muss.
Wann sollte ein Logo überarbeitet werden?
Wenn es technisch nicht mehr funktioniert, etwa auf Bildschirmen, oder nicht mehr zum Unternehmen passt. Eine behutsame Weiterentwicklung ist meist besser als ein Bruch, damit Bestandskunden es wiedererkennen.