Softwareentwicklung
SoftwareentwicklungDer gesamte Weg von der Idee zur laufenden Anwendung: Anforderungen klären, entwerfen, programmieren, testen, ausliefern und pflegen. Programmieren ist dabei nur ein Teil – und selten der schwierigste.
Softwareentwicklung wird oft mit Programmieren gleichgesetzt. Tatsächlich entfällt ein großer Teil des Aufwands auf das Davor und Danach: verstehen, was gebraucht wird, Lösungen entwerfen, Qualität sichern, in Betrieb nehmen, über Jahre warten. Projekte scheitern deutlich häufiger an unklaren Zielen als an der Technik.
Gearbeitet wird heute überwiegend agil: in kurzen Etappen, an deren Ende jeweils etwas Benutzbares steht. Der Auftraggeber sieht früh, was entsteht, und kann umsteuern. Das setzt voraus, dass er Zeit für Entscheidungen einplant – agil heißt nicht, dass niemand festlegen muss, was wichtig ist.
Viele Digitalagenturen sind in die Softwareentwicklung hineingewachsen: Aus der Website wurde ein Kundenportal, aus dem Portal eine Anwendung mit Schnittstellen zur Warenwirtschaft. Damit steigen die Anforderungen an Planung, Tests und Betrieb – und an die Rolle, die zwischen Fachseite und Entwicklung vermittelt.
Diese Rolle ist meine. Als Requirements Engineer sorge ich dafür, dass ein Entwicklerteam das Richtige baut, und als UX-Experte dafür, dass Menschen es gern benutzen. Für ein Unternehmen aus dem Landkreis Günzburg, das zum ersten Mal Software beauftragt, ist das oft der Unterschied zwischen einem planbaren Projekt und einem, das „fast fertig“ bleibt.
Wie lange dauert ein Softwareprojekt?
Eine erste nutzbare Version entsteht bei klarem Zuschnitt oft in zwei bis vier Monaten. Verlässlich wird eine Schätzung erst, wenn die Anforderungen geklärt sind – vorher ist jede Zahl geraten.
Festpreis oder Abrechnung nach Aufwand?
Ein Festpreis passt zu klar beschriebenem Umfang, Aufwand zu Projekten, in denen gelernt wird. Bewährt hat sich die Mischung: Festpreis je Etappe mit vereinbartem Ergebnis.