Hosting
WebdesignDie Dienstleistung, die eine Website im Internet erreichbar hält: Speicherplatz, Anbindung, E-Mail und Sicherheit. Sie bestimmt, wie schnell, wie sicher und wie zuverlässig eine Website läuft.
Jede Website liegt auf einem Server, den ein Hosting-Anbieter betreibt. Beim Shared Hosting teilen sich viele Kunden eine Maschine, das ist günstig; virtuelle oder eigene Server bieten mehr Leistung und Kontrolle; Managed-Angebote schließen die Wartung ein. Die passende Größe hängt von Besucherzahlen, eingesetzter Software und vorhandenem Wissen ab.
Hosting sind laufende Kosten, meist gering im Vergleich zu Gestaltung und Entwicklung – und doch entscheidet es täglich, ob sich die Investition lohnt. Eine Website, die nicht erreichbar oder langsam ist, verliert Anfragen, ohne dass es jemand bemerkt.
Wenn ich für eine Agentur die technischen Anforderungen aufnehme, stehen beim Hosting fünf Punkte auf der Liste: Serverstandort und Datenschutz, automatische Backups, aktuelle Softwareversionen, einen Support, der in vertretbarer Zeit antwortet, und einen klaren Weg für den Anbieterwechsel. Für deutsche Unternehmen vereinfacht ein Anbieter mit Rechenzentren in Deutschland oder der EU die Einhaltung der DSGVO erheblich.
Auf regionale Suchergebnisse hat der Serverstandort kaum Einfluss, auf die Ladezeit schon. Für Besucher in Günzburg, Ulm oder Augsburg antwortet ein Rechenzentrum in Deutschland spürbar schneller als eines in Übersee.
Was ist der Unterschied zwischen Domain und Hosting?
Die Domain ist die Adresse, das Hosting das Gebäude. Beides gibt es beim selben Anbieter, es sind aber getrennte Verträge, die sich unabhängig voneinander umziehen lassen.
Wer ist für Updates zuständig?
Beim üblichen Hosting wartet der Anbieter den Server, der Kunde die Website-Software. Diese Aufteilung sollte schriftlich geklärt sein – sie ist die häufigste Lücke bei Websites kleiner Unternehmen.