Call-to-Action
Online MarketingDas Element, das Besuchern sagt, was sie als Nächstes tun sollen – ein Button, ein Link oder eine kurze Zeile wie „Angebot anfordern“. Ohne ihn endet selbst eine überzeugende Seite im Nichts.
Eine Handlungsaufforderung, kurz CTA, macht aus Interesse einen Schritt: anrufen, buchen, kaufen, abonnieren. Sie funktioniert, wenn drei Dinge auf einen Blick klar sind: was beim Klick passiert, was der Besucher davon hat und dass es wenig Mühe kostet.
Die Formulierung ist wichtiger als die Farbe. „Absenden“ ist ein Befehl aus Sicht des Systems; „Kostenloses Angebot erhalten“ beschreibt den Nutzen des Besuchers. Meine Faustregel als UXler: Verb plus Ergebnis – und zwar so, wie ein Kunde es selbst sagen würde.
Jede Seite sollte genau eine Haupt-Handlungsaufforderung haben. Weitere Möglichkeiten sind in Ordnung, müssen aber nachrangig aussehen. Fünf gleich gewichtete Buttons bieten keine Auswahl – sie geben die Entscheidung an einen Besucher zurück, der gerade deshalb gekommen ist, weil er Orientierung sucht.
Für lokale Dienstleister ist der stärkste CTA oft der einfachste: eine antippbare Telefonnummer und die Öffnungszeiten. Wer unterwegs in Günzburg oder Ulm nach einem Handwerker sucht, will anrufen – nicht ein Formular mit acht Feldern ausfüllen.
Wo sollte der Call-to-Action stehen?
Einmal im sofort sichtbaren Bereich und erneut überall dort, wo der Besucher gerade ein Argument bekommen hat: nach der Leistungsbeschreibung, nach Referenzen, am Seitenende.
Woran erkenne ich, ob mein CTA funktioniert?
An gemessenen Klicks und abgeschlossenen Aktionen, nicht an Meinungen. Ändern Sie immer nur eine Sache – Text, Position oder Gestaltung – und vergleichen Sie die Conversion-Rate über einige Wochen.