UX-Audit

UX

Eine systematische Bestandsaufnahme der Nutzererfahrung einer Website oder Anwendung: Expertenprüfung, Nutzungsdaten, Barrierefreiheit und Technik in einem Befund – mit priorisierten Empfehlungen.

Ein UX-Audit beantwortet eine Frage: Wo verliert dieses Produkt Menschen, und was sollte man zuerst verbessern? Dafür kombiniert es mehrere Blickwinkel – die heuristische Prüfung der wichtigsten Abläufe, die Auswertung vorhandener Nutzungsdaten, einen Check von Barrierefreiheit und Ladezeit und, wenn möglich, einige kurze Nutzertests.

Das Ergebnis ist kein Gutachten für die Schublade, sondern eine Rangliste. Jedes Problem bekommt eine Fundstelle, eine Begründung, eine Einschätzung der Schwere und einen Lösungsvorschlag. Am Ende steht eine Reihenfolge, die Aufwand und Wirkung gegeneinander abwägt.

Sinnvoll ist ein Audit vor jeder größeren Investition: vor dem Relaunch, um zu wissen, was wirklich nicht funktioniert – und was erhalten bleiben sollte. Vor einer Werbekampagne, damit bezahlte Besucher nicht an einem kaputten Formular scheitern. Oder wenn Kennzahlen sinken und niemand weiß, warum.

Ich führe Audits als externer Blick durch – für Unternehmen aus der Region Günzburg und Ulm ebenso wie remote –, und genau das ist ihr Wert. Wer ein Produkt seit Jahren kennt, sieht seine Stolperstellen nicht mehr. Ein typisches Audit dauert eine bis zwei Wochen; häufig zeigt sich dabei, dass nicht der geplante Relaunch nötig ist, sondern zehn gezielte Korrekturen – zu einem Bruchteil der Kosten.

Was kostet ein UX-Audit?

Das hängt vom Umfang ab: Für eine Firmenwebsite genügen wenige Tage, für eine komplexe Anwendung mit mehreren Rollen entsprechend mehr. Entscheidend ist, vorab die wichtigsten Abläufe festzulegen, statt alles zu prüfen.

Was unterscheidet ein UX-Audit von einem Usability-Test?

Der Test beobachtet echte Nutzer bei Aufgaben. Das Audit ist breiter: Es verbindet Expertenprüfung, Daten und Technik – und enthält idealerweise einige Tests als einen Baustein.

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